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Der nächste Polo-Weihnachtsmarkt ist schon am 21.12.08 in der Overbeckstrasse 39 ist Geschichte.

Bei Kaffee, Glühwein und Bratwurst konnte man uns beim werkeln und meisseln über die Schulter schauen!!!!

Am 30. November fand im zweiten Dresdner POLO-Shop in Dresden-Gompitz der erste POLO-Ad(E)vent statt. Winterharte Biker und andere Besucher trafen sich bei Glühwein und Stollen zum gemütlichen Beisammensein. Besonderes Highlight waren zwei Handwerkskünstler, die ihre Fertigkeiten und Produkte im Shop präsentierten. Passend zur Jahreszeit stellte der Seiffener Gerd Hofmann seine Räuchermotorräder aus. Für Leute, denen ein Räuchermann zu gewöhnlich erscheint, genau die richtige Geschenkidee. Außerdem gabs Knieschleifer aus Holz zu sehen. Für einiges Aufsehen sorgte auch Roland Ulbricht aus Radeberg. Mit seinen Handgravierarbeiten verwandelt er Bikes von der Stange in einzigartige Kunstwerke. Von einfachen Initialien auf einem Feuerzeug bis hin zum überaus filigranen Sachsenwappen auf dem Luftfilterdeckel erfüllt Roland auch den exotischsten Kundenwunsch. Alles in allem ein richtiger Bikeradvent. Und nächstes Jahr gibts eine Fortsetzung ...
Weitere Infos unter: www.raeuchermotorrad.de und www.metallic-tattoo.de

Zittat : Ralf Zimmermann, Poloshop Dresden, Kesselsdorfer Strasse

Ich möchte mich nochmal für die Einladung bedanken und wünsche Herrn Zimmermann und allen Mitarbeitern ein frohes Fest und ein

erfolgreiches Jahr 2009! Na dann bis zum 5.Juni zum Frühjahrsfest!

Steve Jenkner und der ADAC veranstalteten am 8. August 08 in Lichtenberg ein Sichtungslauf für den Nachwuchs. Dabei habe ich Ihn besucht und meine Räuchermotorräder vorgestellt...und die fand er super!!

Motorradausfahrt mit Boxenstop in der kleinesten Motorradschmiede Sachsens

Am 24.5.08 trafen sich 30 Biker zum Kaffee und Kuchen. Dabei konnten Sie sich in der Werkstatt umschauen, die Neuheiten bestaunen und bei den verschiedenen Motorradvariationen ihr eigenes Räuchermotorrad erwerben.

 

Freie Presse Artikel vom 5.5.08 Einen Tag nach dem Motocrossrennen

Bert Meyer „entführt“ Motorrad-Schwibbogen

Seiffen. Eine Demonstration seines Könnens hat gestern Enduro-WMTeilnehmer Bert Meyer beim Seiffener Moto Cross gegeben. BMW-Werksfahrer aus Schönbrunn fuhr in beiden Sachsenmeisterschaftsläufen der Klasse Open unter den Augen zahlreicher Zuschauer der Konkurrenz davon, bekam jedoch auch nichts geschenkt. Insbesondere der Waldkirchner Andre Schubert blieb Meyer permanent auf den Fersen. Bei seiner Stippvisite im Spielzeugdorf ließ der Schönbrunner zudem einen Motorradschwibbogen „mitgehen“. Den gewann er mit seinen Sieg im abschließenden Superfinale – dem Rennen der Besten aller Klassen. Gerd Hofmann, Hersteller des Kunstwerkes, hatte bei der Fertigung offensichtlich schon Meyer auf der Rechnung. „Das Motorrad auf dem Schwibbogen habe ich extra blau-weiß bemalt“, so Hofmann. In der Quad-Klasse musste Tilo Fröse auf einen Start verzichten. Den Neuhausener plagte am Wochenende ein grippaler Infekt.
Am Samstag galt das Augenmerk der einheimischen Moto-Cross-Fans vor allem der lizenzfreien Openklasse. Sie war am ersten Renntag mit 41 Startern am stärksten besetzt und die einzige Klasse, in der sich Fahrer des gastgebenden hatten MSC Schwartenberg eingetragen hatten. Dabei handelte es sich zumeist um Nachwuchsfahrer, mit einer Ausnahme: Thomas Schröder. Der mehrfache Sachsenmeister und Lizenzfahrer pausiert dieses Jahr, aus finanziellen Gründen, wie er sagt. Auf einen Start wollte er dennoch nicht verzichten. Deshalb fuhr er – außerhalb der Wertung – in der lizenzfreien Klasse. Und, sehr zur Freude seiner Fans, bot Thomas Schröder im ersten Lauf eine tolle Show. Trotz harter Konkurrenz von einigen Enduro-Lizenzlern setzte sich der Seiffener Moto-Cross-Spezialist durch und überquerte als erster die Ziellinie. Im Zweiten Lauf wurde er zur tragischen Figur.Schröder, der einen guten Start erwischt hatte, war nach der Hälfte der ersten Runde nicht mehr im Feld zu finden. Bei einem Bergab-Sprung hatte es ihm den Lenker verschlagen. Ein schwerer Sturz war die Folge Schröder wurde mit Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus gebracht. Ein solcher bestätigte sich nach dem Röntgen aber glücklicherweise nicht.
Am Anfang einer vielleicht großen Karriere steht der erst siebenjähriger Nils Haase. Der einzige Fahrer aus dem Kreis in der Klasse 50 ccm hat sich beim Auftakt zur diesjährigen Sachsenmeisterschaft in Seiffen jedenfalls richtig ins Zeug gelegt. In beiden Läufen war der Weißbacher Schnellster und reiste mit Maximalpunktzahl 25 ab. Angefangen mit dem Sport hat er erst vor einem Jahr. „ Weil mein Vati mal Motorrad gefahren ist, wollte ich auch mal“, nennt er seinen Beweggrund.

Freie Presseartikel vom 5.4.08

Gerd Hofmann hat den Bogen raus
Seiffener produziert erfolgreich Motorradschwibbögen


Nicht Weihnachtsland sondern Motorradland Erzgebirge leuchtet auf, wenn der Seiffener Gerd Hofmann sein neuestes Werk - den Motorradschwibbogen - einschaltet.


Seiffen. "Auf die Idee, einen Motorradschwibbogen herzustellen, hat mich ein Kunde gebracht", erzählt Gerd Hofmann. Dieser Kunde war der Inhaber der Bärensteiner Motorradpension Zur Fichte. "Er wollte für die Fenster seiner Einrichtung sowie zum Verkauf eine Kombination aus Schwibbogen und Motorrad haben", erzählt Hofmann weiter. Der Seiffener, der selbst ein leidenschaftlicher Biker ist, tüftelte, bastelte, verwarf und gestaltete neu. Nach zwei bis drei Wochen Entwicklungszeit war dann der Prototyp mit getrennt schaltbarer Innen- und Außenbeleuchtung fertig und sein Kunde begeistert.
Für Hofmann ist die Sache damit aber längst nicht beendet. "Ich habe schon wieder ein paar Ideen im Kopf, wie ich den Bogen weiter verfeinern kann", sagt der Chef der kleinsten Motorradschmiede Sachsens - wie der Seiffener seine Werkstatt nennt.
Für Aufsehen hatte Hofmann bereits im vergangenen Jahr mit seinen Räuchermotorrädern gesorgt, bei denen es aus dem Auspuff nicht nach Benzin stinkt, sondern nach Weihrauch duftet. Die breite Palette der von ihm konstruierten rauchenden Zweiräder - von der Chopper über die Touren- bis zur Enduro- und Sportlermaschine - kommt dem ehemaligen Moto-Cross-Fahrer jetzt zugute.

"Bei der Bestückung des Schwibbogens kann zwischen den einzelnen Motorrad-Typen gewählt werden", erläutert Hofmann, der damit erst seit Januar 2007 sein Geld verdient. Aber nicht nur die Motorräder sind austauschbar. "Für die Motorradpension in Bärenstein sollte ich neben das Zweirad einen Engel und einen Bergmann stellen, um so ein Stück erzgebirgischer Tradition zu transportieren. Mir persönlich gefällt der Bogen aber besser in der Version mit dem hartgesottenen Biker und der mit Botox -aufgespritzten Blondine", verrät Hofmann mit einem Lächeln.
Und weil bei ihm offensichtlich alles qualmen muss, was zwei Räder hat, tüftelt der Seiffener bereits parallel an einem Räucherfahrrad. Das soll seine große Feuertaufe beim diesjährigen Erzgebirgsbike-Marathon (EBM) im August erleben. Damit an den hölzernen Drahteseln auch alles maßstabsgerecht ist, hat sich Hofmann schon mehrfach den EBM-Cheforganisator Albrecht Dietze zur Produktbegutachtung eingeladen.

Foto: msz/Jan Görner, Text Freie Presse 5.4.08

Freie Presse Artikel vom 6.12.07

Weihrauch aus dem Auspuff

Seiffener Gerd Hofmann produziert erfolgreich Räuchermotorräder
Seiffen. Die Feuerstühle aus der „Schmiede“ von Gerd Hofmann stinken nicht, sie duften – nach Weihrauch, Zimt oder Vanille. Statt mit einer Zündkerze „laufen“ sie mit einer Räucherkerze. Und die Zweiräder sind ziemlich öko, weil komplett aus Holz. Der Seiffener fertigt Räuchermotorräder.
Sein Sortiment umfasst derzeit fünf verschiedene Typen in 14 verschiedenen Variationen – von der Crossmaschine bis zur Chopper. Sie unterscheiden sich zum Beispiel in Farbe und Logoaufschrift. Dabei hat sich der 36-Jährige durchaus an die großen Vorbilder angelehnt, wie beider Sportmaschine unschwer erkennbar ist. Die Neuheit dieses Jahres entspricht der MZ 1000 S mit Doppelauspuff. “Und die qualmt auch tatsächlich aus beiden Rohren“, verspricht Gerd Hofmann, der in seiner Freizeit auch gern mal am Gasgriff der Originale dreht. Besonders Crossmaschinen haben es ihm angetan. „ Ich bin bis vor etwa zehn Jahren aktiv für den MSC Schwartenberg gefahren. Dabei konnte ich unter anderem Siege bei den Moto-Cross-Veranstaltungen in Seiffen und in Ansprung einfahren“, nennt der 36-Jährige seine größten Erfolge. Dabei liegt etwas Wehmut in seiner Stimme, denn zwei Knieoperationen haben ihn damals diesen Sport beenden lassen müssen.
Indirekt ist das Moto-Cross-Fahren aber daran „schuld“, dass er sich heute mit Räuchermotorrädern beschäftigt. „Ich glaube, es war 1996 bei einer kleinen Weihnachtsfeier auf unserer Crossstrecke, als einer auf die Idee kam:, Mensch, so ein Motorrad müsste es auch zum rauchen geben’. Ich bin daraufhin sofort nach Hause gefahren und habe versucht, diese Worte wahr werden zu lassen. Und das hat auch gleich funktioniert“, erzählt der gelernte Holzspielzeugmacher, der allerdings viele Jahre anderen Berufen nachgegangen ist, um seine Brötchen verdienen. „ Ich war als Kraftfahrer, Trockenbauer und auch Parkettleger unterwegs. Kunstgewerbliche Artikel habe ich ab 1993 nur im Nebenerwerb. Hauptberuflich mache ich das erst seitdem 1. Januar dieses Jahres“, sagt Gerd Hofmann.
Um davon leben zu können, fertigt er natürlich auch solch klassische Sachen wie Räuchermänner, Baumbehang und Schwibbögen. Die räuchernden Feuerstühle haben sich jedoch bereits so etabliert, dass sie bis zu 70 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen, so der 36-Jährige. Die über die Jahre stets verfeinerten hölzernen Zweiräder haben inzwischen weltweit Freunde gefunden.“ Ich verkaufe unter anderem auch in die USA“ erzählt Gerd Hofmann. Am schönsten findet er aber, wenn ein Neukunde in seine Firma kommt. „Wenn ich dann ein Motorrad 'anwerfe’ und es beginnt zu qualmen, höre ich meist immer dasselbe Wort: cool’, lacht der Seiffener.